"Den Frust von der Seele geredet" - Zuversichtlicher TSB empfängt den Rekorddrittligisten

Fünftes Heimspiel – folgt gegen die SG Köndringen/Teningen endlich das erste Erfolgserlebnis vor eigenem Publikum? Noch nie trafen bisher beide Vereine aufeinander, die Südbadener sind deutscher „Rekorddrittligist“ und spielten meist höherklassiger als der TSB. Auch in der laufenden Oberligarunde ist die SG (12:8 Punkte) besser platziert als der TSB (6:12) – das muss allerdings nichts über die Favoritenrolle sagen.
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Totelausfall in der zweiten Hälfte: TSB bezieht deutliche Klatsche in Baden-Baden

Nach seiner Rückkehr in die Oberliga bleibt der TSB Gmünd weiterhin ein Rätsel in sich. Das Gastspiel beim TVS 1907 Baden-Baden ähnelte einem schlechten Kinofilm: Im ersten Durchgang baute das Team von Trainer Stefan Klaus kräftig Spannung auf und war trotz des 14:16-Rückstand absolut ebenbürtig. Nach der Pause folgte allerdings der krasse Einbruch und so unterlag der Aufsteiger beim letztjährigen Drittligisten deutlich mit 25:35.

Von Woche zu Woche erleben die „Jets“ immer eine neue Gefühlswelt. So sehr man sich über ein unerwarteten Punktgewinn beim Klassenprimus in Pforzheim freute, war der Ärger über das Remis gegen den Vorletzten gegen Zizishausen umso größer. Am Samstagabend im Baden-Badener Stadtteil Sandweier bot der TSB dann abermals einen Auftritt mit zwei völlig verschiedenen Gesichtern. Erschreckend war nicht nur, dass beide Mannschaftsteile – Abwehr und Angriff – quasi wechselseitig gravierende Mängel offenbarten, sondern die enorme Diskrepanz zwischen den beiden Halbzeiten. Denn die Gmünder starteten gut in „eines unserer schwierigsten Auswärtsspiele dieser Saison“, wie Stefan Klaus im Vorfeld gemahnt hatte.
 
Vor 500 Zuschauern in der gut besuchten Rheintalhalle ging TSB zunächst mit 3:1 (4.) in Front, brachte sich dann aber mit eigenen Fehlern selbst aus dem Rhythmus und lud die auf ein schnelles Umschaltspiel bedachten Hausherren frühzeitig zum Kontern ein. Die Folge: Innerhalb von nur zwei Minuten gerieten die Gmünder mit 3:4 (7.) ins Hintertreffen. Als kurz darauf Thomas Grau mit der ersten Zeitstrafe auf die Bank verbannt wurde und Klaus seinen Tormann Daniel Mühleisen für einen zusätzlichen Feldspieler nahm, bestrafte sich der TSB quasi selbst. Nach zwei Ballverlusten trafen die Badener zum 5:7 (10.) und 5:8 (11.) gleich zweimal ins verwaiste Gehäuse. Trotzdem blieben die Blau-Gelben dran, mit drei Toren in Folge sorgten Aaron Fröhlich und Sven Petersen für den Gleichstand. Auch als der TVS abermals zwei Treffer vorlegte, ließ sich der TSB nicht abschütteln und blieb über 10:11 (21.) sowie 12:13 (24.) jeweils auf Tuchfühlung. In den fünf Minuten vor der Pause ragte der jüngste Gmünder heraus: Nach dem Fehlen von Tim Albrecht (Schulterprobleme) und Dominik Sos (fehlt berufsbedingt das restliche Kalenderjahr) deutete Tom Abt bei seinem erst zweiten Oberliga-Einsatz an, dass er eine ernstzunehmende Alternative für den ausgedünnten Rückraum darstellt. Kaum eingewechselt, übernahm der 17-Jährige sofort Verantwortung, vollendete einen Tempo-Gegenstoß auf Zuspiel von Wolfgang Bächle zum 14:14 (26.) und brachte sein Team damit zurück ins Spiel. „Tom hat mich absolut überzeugt, es hat Spaß gemacht ihm zuzusehen“, lobte der Sportliche Leiter Jürgen Rilli. Das große Manko allerdings: Hätten Abts weitaus erfahreneren Nebenleute mehr Konsequenz gezeigt, hätte der TSB mit einer Führung in die Pause gehen müssen. Zunächst vergab Fröhlich einen von Abt herausgeholten Strafwurf, dann wusste Kreisläufer Stephan Mühleisen zwei hervorragende Kreisanspiele nicht zu nutzen. Baden-Baden spielte seine Konterstärke geschickt aus, so dass nach 30 intensiven Minuten ein 16:14 auf der Anzeigetafel stand. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe und obwohl der Gegner verwundbar war, machten die Gmünder insgesamt zu wenig aus ihren Möglichkeiten.
Auch direkt nach Wiederanpfiff war der TSB angesichts von vier Minuten Überzahl eigentlich im Vorteil, doch der Start verlief äußerst unglücklich. Der noch grippegeschwächte Aleksa Djokic nagelte einen Strafwurf an den Querbalken und Fröhlich scheiterte ein zweites Mal aus sieben Metern. Erst Yannik Leichs gelang es nach knapp acht Zeigerumdrehungen den Bann zu brechen und den ersten Gästetreffer der zweiten Hälfte zu erzielen – da stand es allerdings schon 19:15 (38.). Während dem TSB die Lösungen fehlten, als Spielmacher Fröhlich in Manndeckung genommen wurde, baute der TVS sein Polster auf 21:15 (40.) aus. Da nützte es den Gmündern auch wenig, dass ihr Rückhalt Daniel Mühleisen zur Höchstform auflief, nacheinander einen Konter sowie zwei freie Würfe von Kreis und Rückraum parierte. Nachdem der TSB abermals im Angriff den Ball weggeworfen hatte, folgte die große Aufregerszene der Partie: TVS-Torjäger Julian Schlager ließ sich in der Wurfbewegung vom körperlich unterlegenen Tom Abt zu Boden reißen. Nach kurzer Diskussion schickten die beiden Unparteiischen aus dem Breisgau den A-Jugendlichen mit Rot vom Feld. Eine umstrittene Entscheidung, die Abt auch mit etwas Distanz nicht nachvollziehen konnte: „Ich habe den Ball getroffen, aber nicht meinen Gegenspieler. Eine Zeitstrafe wäre schon hart gewesen, hätte ich aber akzeptieren können.“
Anschließend nahm das Unheil vollends seinen Lauf. Sandweiers Keeper Thilo Hafner zog den TSB-Schützen vollends den Zahn, beim Stand von 28:18 (51.) war die Messe vorzeitig gelesen. Die Gmünder resignierten und ließen sich ein ums andere Mal auskontern, so dass der Drittliga-Absteiger wenig Mühe hatte, seinen letztlich souveränen Heimsieg über die Ziellinie zu bringen. Gegenwehr? Fehlanzeige. Als einziger Lichtblick auf Gmünder Seite diente es, dass Neuzugang Max Dangelmaier nach eineinhalb Jahren Verletzungspause sein Comeback feierte und beim 29:20 (53.) prompt seinen Premierentreffer im TSB-Dress markierte. An der deutlichen 35:25-Schlappe, mit der die Remstäler die knapp zweistündige Heimfahrt antreten mussten, änderte das zweifelsfrei nichts mehr. Ein unterirdischer Auftritt in der zweiten Halbzeit bescherte dem TSB den nächsten herben Rückschlag.
 
Trainer Stefan Klaus, den der Leistungseinbruch seiner Mannen nach der Pause sichtlich nachdenklich stimmte, richtete den Blick nach Spielende umgehend nach vorne: Denn nach der fünften Niederlage im neunten Saisonspiel muss die Motivation umso höher sein, am kommenden Samstag (19:30 Uhr / Große Sporthalle) gegen den Vorjahresvierten SG Köndringen/Teningen endlich den lang ersehnten ersten Heimsieg einzufahren. „Ich sehe uns gegen Köndringen nicht als Underdog“, so Klaus, „auch wenn wir unseren Heimvorteil bislang nicht nutzen konnten, müssen wir selbstbewusst auftreten und die schlechte zweite Halbzeit aus Sandweier vergessen machen.“ Sein aufstrebender Youngster Tom Abt schlägt in die gleiche Kerbe: „Wir müssen uns schon hinterfragen, warum wir derart auseinander brechen. Aber Kopf hoch, nächstes Wochenende geht’s weiter!“ Das hohe Selbstvertrauen des 17-Jährigen haben die TSBler derzeit ebenso nötig wie einen erhofften Sieg gegen Köndringen/Teningen.
 
TVS: Thilo Hafner, Matthias Meßmer – Christian Fritz (7/5), Maximilian Mitzel (5), Jonas Schuster (5), Julian Schlager (4), Jannik Geisler (4), Han Völker (3), Franz Henke (2), Maximilian Vollmer (2), David Bonelli (2), Sebastian Wichmann (1), Matthias Seiter
TSB: Daniel Mühleisen, Sebastian Fabian – Aaron Fröhlich (7/3), Thomas Grau (6/1), Yannik Leichs (4), Wolfgang Bächle (2), Sven Petersen (2), Jonas Waldenmaier (1), Tom Abt (1), Max Dangelmaier (1), Aleksa Djokic (1), Stephan Mühleisen, Christian Waibel
Siebenmeter: TVS 5/5 – TSB 8/4
Zeitstrafen: TVS 14 Minuten – TSB 10 Minuten
Rote Karte: Tom Abt (TSB/42./Foulspiel)
Schiedsrichter: Michael Günther, Christian Rist (HSG Dreiland)
Zuschauer: 500
 
 
„Wir haben uns abschlachten lassen“ – Stimmen zum Spiel
 
Groß war der Frust im Gmünder Lager, dass man sich nach einer der weitesten Auswärtsfahrten in dieser Saison ohne Erfolgserlebnis auf den Heimweg begeben musste. Insbesondere die Anfälligkeit für Konter und das resignierende Verhalten in der Schlussphase wirft Fragen auf, was die TSB-Akteure im Anschluss selbstkritisch einräumten.
 
Sandro Catak, TVS-Trainer: „In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr schwer getan, Gmünd hat uns mit seiner Defensive immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Doch immer wenn wir ins Tempospiel gekommen sind, waren wir überlegen und haben unsere Stärken ausgespielt. Zur Pause hätte ich nicht erwartet, dass wir dieses Spiel so deutlich für uns entscheiden würden. Danach aber haben wir sehr vieles richtig gemacht, die gegnerische Fehler eiskalt bestraft und unsere Torchancen konsequent genutzt. Gmünd war sicherlich nicht so deutlich untelregen, wie es das Endergebnis aussagt. Doch das kann uns egal sein, nach dem zweiten Sieg in Folge sind wir endlich in der Spur und können optimistisch nach vorne blicken.“
 
Stefan Klaus, TSB-Trainer: „Ich bin selbst ein bisschen ratlos darüber, an welcher Stelle wir jetzt am besten ansetzen müssen. Wir haben gezeigt, dass wir mithalten und auf Augenhöhe agieren können. Doch genau das haben wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr auf die Platte gebracht. Sandweier war dann einfach entschlossener als wir und das ist aus meiner Sicht der entscheidende Punkt, warum wir nach der Pause so deutlich ins Hintertreffen geraten sind. Wir sind zu verschwenderisch mit unseren Torchancen umgegangen, haben unsere Überzahlsituationen nicht ausgenutzt und die unberechtigte Rote Karte kam dann noch erschwerend hinzu. Auch einige individuelle Leistungen auf verschiedenen Positionen waren einfach nicht ausreichend.“
 
Jürgen Rilli, Sportlicher Leiter TSB: „Unsere Leistung war zunächst sehr ansprechend, doch die zweite Halbzeit war einfach nur desolat. Wir haben das Spiel aus der Hand gegeben, obwohl wir alle Möglichkeiten in der Hand hatten. Ich habe wieder keinen Plan gesehen, als Aaron Fröhlich in Manndeckung genommen wurde. In der Abwehr hat uns genau das gefehlt, was Stefan Klaus in der Trainingswoche eingefordert hatte: Körpersprache und Engagement. Wir haben fast ohne Körperkontakt gespielt. Was ich der Mannschaft wirklich ankreiden muss, ist die Tatsache, dass sie viel zu früh resigniert hat anstatt dagegen zu halten.“
 
Stephan Mühleisen, TSB-Kreisläufer: „In der ersten Halbzeit haben wir in der Abwehr vieles gut gemacht, aber im Angriff zu viele entscheidende Würfe verschossen. Nach der Pause haben wir uns nicht mehr die klaren Torchancen herausgearbeitet, viele Konter kassiert und sind auch in der Abwehr nicht mehr gut gestanden. Am Ende haben wir uns abschlachten lassen. Wir hätten mehr dagegenhalten müssen, doch jeder hat den Kopf hängen lassen und diese Niederlage hingenommen. Das darf nicht passieren.“
 
Tom Abt, TSB-Youngster: „Wir haben eine ordentliche Halbzeit gespielt, in der man gesehen hat, dass wir mit einem Drittliga-Absteiger sehr gut mithalten können. Es hätte auch 16:14 für uns stehen können. Mit meiner eigenen Leistung war ich zufrieden, da ich uns in vielen Aktionen auch weitergeholfen habe. Dann kam leider dieser ganz bittere Moment mit der Roten Karte, die das Team geschwächt hat und was mir auch extrem leid tut. Dennoch finde ich diese Schiedsrichterentscheidung vollkommen überzogen. Dass wir anschließend aber derart auseinanderfallen, dafür müssen wir uns selbst hinterfragen.“
 
Daniel Mühleisen, TSB-Tormann: „Das war ein undankbares Spiel, ein ganz bitterer Abend für einen Torhüter. Wenn man schon wieder so viele Gegentore bekommt, kann man nicht zufrieden mit sich sein, Trotzdem ist noch lange nichts verloren, erst ein Drittel der Saison ist gespielt und wenn wir Vollgas geben, können wir uns immer noch nach oben orientieren. Die Motivation, endlich einmal vor heimischem Publikum zu jubeln, ist groß. Aus meiner Erfahrung in Remshalden kann ich berichten, dass Köndringen/Teningen absolut schlagbar ist.“
 
Max Dangelmaier, TSB-Linksaußen: „Mein erster Einsatz kam zu diesem Zeitpunkt etwas unerwartet. Aber dadurch, dass Aleksa Djokic unter der Woche krankheitsbedingt fehlte, war mir klar, dass ich der Mannschaft mit gesundem Einsatz weiterhelfen will. Als ich nach meinem Tor zurücklief, bin ich fast schon sentimental geworden und habe Gänsehaut verspürt. Nach eineinhalb Jahren wieder auf die Platte zurückzukehren, war ein Riesenschritt für mich, dennoch ist es am Ende ein gemischtes Gefühl. Der Frust darüber, dass wir dieses Spiel verlieren, überwiegt. Ich hoffe, dass ich nächsten Samstag zuhause einen besseren Einstand erlebe.“

(Text und Bilder: Nico Schoch)

"Alles ist eine Kopfsache" - TSB will in Baden-Baden nicht baden gehen

Zu Gast beim Drittliga-Absteiger: Am Samstagabend (20 Uhr / Rheintalhalle Sandweier) brauchen die Gmünder dringend eine stabile Abwehr, um beim TVS 1907 Baden-Baden punkten zu können. Die personellen Voraussetzungen sind alles andere als ideal: Spielmacher Aaron Fröhlich und sechs weitere Spieler mussten zuletzt im Training aussetzen. 
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"Verteidigt wie eine B-Jugend" - TSB muss sich mit Punkt begnügen

Wieder kein Heimsieg: Nach drei Heimniederlagen haben die Handballer des TSB Gmünd auch im vierten Auftritt vor heimischem Publikum in dieser Oberliga-​Saison nicht zweifach punkten können. Gegen den TSV Zizishausen musste man sich nach einem 18:21-Rückstand zur Pause mit einem leistungsgerechten 36:36-Gleichstand zufrieden geben.
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"Kein Grund, den Tabellenvorletzten zu unterschätzen" - TSB will endlich zu Hause punkten

Ein Sprichwort sagt: „Dreimal ist Bremer Recht“. Damit ist gemeint, das Tragen von Gold und Pelzwerk der Ratsherren, die eigene Gerichtsbarkeit und die freie Schifffahrt auf der Weser. „Dreimal ist auch Unrecht“. Das trifft dann auf die Handballer des TSB Gmünd zu. Nach drei (unrechten und bitteren) Heimniederlagen in Folge zum Saisonauftakt ist jetzt der erste doppelte Punktgewinn zuhause fällig. Wenn nicht am Samstag um 19.30 Uhr, wann dann? In der Straßdorfer Römersporthalle ist der TSV Zizishausen zu Gast, die „Schießbude“ der Oberliga.
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Ein Punkt, zwei Gefühlswelten: Der TSB erringt ein 29:29-Remis beim Klassenprimus und ärgert sich dennoch

Die Achterbahnfahrt des TSB Gmünd in der noch jungen Saison führte am Freitagabend wieder einmal steil nach oben, um dann aber doch noch abrupt abzubremsen. Das Team von Trainer Stefan Klaus hatte den souveränen Tabellenführer SG Pforzheim/Eutingen am Rande seiner Niederlage, musste aber trotz einer zwischenzeitlichen Sechs Tore-Führuntg schließlich mit einem 29:29 (18:13) – Unentschieden zufrieden geben.
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"Ganz unverwundbar sind die Pforzheimer nicht" - TSB gastiert beim Klassenprimus

Man kann es mit einem Schuss Sarkasmus so sagen: Gott sei Dank kein Heimspiel. Nach der dritten Heimniederlage in Folge am vergangenen Sonntag gegen die HSG Konstanz II (26:29) müssen beziehungsweise dürfen die Gmünder TSB-Handballer bereits an diesem Freitagabend (Spielbeginn 20 Uhr, Bertha-Benz-Halle) bei der SG Pforzheim-Eutingen antreten.
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Auch im dritten Anlauf kein Heimsieg: TSB zerschellt an der Ebert-Mauer

Handball-​Oberligist TSB Gmünd sehnt sich auch weiterhin seinen ersten Heimsieg herbei. Gegen die HSG Konstanz II hat die Mannschaft von Stefan Klaus am Sonntagabend mit 26:29 (10:13) verloren. Die Konstanzer haben sich am Ende unter anderem bei ihrem Schlussmann Moritz Ebert bedanken können, der satte 13 Paraden gezeigt hat.
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"Höchste Zeit, dass wir zuhause gewinnen" - Platzt daheim endlich der Knoten?

Haben die TSB-Handballer einen Heimkomplex? Vor heimischem Publikum kamen die Gmünder bislang nicht in die Gänge. Die ersten beiden Spiele in der eigenen Großsporthalle hat der Wiederaufsteiger in die Baden-Württemberg-Oberliga nämlich verloren. 28:31 gegen den SC Neuenbürg 2000 und 32:37 gegen den TV Weilstetten. Am Sonntag gegen die HSG Konstanz II soll der Knoten endlich platzen.
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Kühlen Kopf im Hexenkessel bewahrt: TSB gewinnt heiß umkämpftes Spiel in Weinsberg

War das der erhoffte Befreiungsschlag für den TSB Gmünd nach der Rückkehr in die Oberliga? Es war zwar kein Spiel, der einen Schönheitspreis verdient hätte, doch das Klaus-Team überzeugte im Gastspiel beim TSV Weinsberg mit einer hervorragenden kämpferischen Einstellung und entführte verdientermaßen beide Male. Der nervenstarke Aleksa Djokic war mit seinen 13 Treffern der Matchwinner beim am Ende zu deutlich ausgefallen 37:30 (15:14) – Auswärtserfolg.
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"Wir müssen in der Abwehr stabil stehen" - TSB gerät allmählich unter Druck

Vier Spiele – nur ein Sieg. Den Start in die Oberliga-Saison 2019/20 hat sich Aufsteiger TSB Gmünd anders vorgestellt. Ärgerlich war für Stefan Klaus besonders die letzte 28:31-Niederlage beim TVB Stuttgart II: „Wenn uns nicht so viele eigene Fehler unterlaufen wären, hätten wir gewinnen können“, sagt der Gmünder Trainer. Jetzt steht der TSB unter Druck. Am Sonntag geht’s zum TSV Weinsberg, gegen den die Gmünder bisher viermal gewannen und verloren.
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In den entscheidenden Szenen fehlt die Coolness: Erneuter Rückschlag für den TSB in Bittenfeld

Nach einem zwar couragierten, aber glücklosen Auswärtsauftritt schlittert der TSB Gmünd geradewegs in den Tabellenkeller der Oberliga hinein. Beim vormals punktlosen TV Bittenfeld II bezog das Klaus-Team eine 28:31 (13:16) – Niederlage. Ärgerlich vor allem deshalb, weil sich die Gmünder in einem Kopf-an-Kopf-Rennen nach der Pause mit einer Vielzahl an eigenen Fehlern um den verdienten Lohn brachten.
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"Wir müssen uns alle zusammenreißen" - Hält die Abwehr dieses Mal dicht?

Der TSB Gmünd will am Samstag (19:30 Uhr / Gemeindehalle Bittenfeld) bei der Bundesligareserve des TVB Stuttgart die 32:37-Schlappe gegen Weilstetten direkt wieder ausbügeln. Das Team von Trainer Stefan Klaus gastiert bei einem Gegner, der trotz hohem Potenzial im Kader einen totalen Fehlstart hingelegt hat.
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Die Abwehr wird wieder zur Problemzone: Bittere Heimpleite gegen Weilstetten

Das Auf und Ab beim TSB Gmünd hat sich am Sonntagabend unvermittelt fortgesetzt. Nach dem zweiten Heimspiel muss der Aufsteiger weiterhin noch auf seinen ersten Saisonsieg in eigener Halle warten. Da beide Abwehrreihen im Kollektiv versagten, erlebten die knapp 500 Zuschauer beim 32:37 (14:18) gegen den TV Weilstetten ein wahres Schützenfest, dass die große Schwachstelle des TSB aber gnadenlos offenlegte.
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"Wir haben konzentriert gearbeitet": Gegen Weilstetten soll der erste Heimsieg gelingen

Hoffentlich ist das kein schlechtes Omen! Auch im zweiten Heimspiel (Sonntag, 18 Uhr, Große Sporthalle) treffen die Handballer des TSB Gmünd auf eine Mannschaft, die sich „Füchse“ nennen, „Lochenfüchse“. Anders als gegen die „Foxes“ des HC Neuenbürg (28:31) wollen die „Jets“ aber gegen den TV Weilstetten keine Bruchlandung hinlegen, sondern den beim bemerkenswerten 29:21-Sieg bei der SG H2Ku Herrenberg gestarteten Steigflug fortsetzen.
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