E-Jugend 2020/21: Die Jungen Wilden starten wieder durch

Die Trainer Michael Hieber und Tom Abt gehen in der E-Jugend mit gleich drei Mannschaften an den Start. Dabei zahlt es sich aus, dass der TSB auf ein anderes Konzept zurückgreift als die meisten Nachbarvereine.

Die Trainer Michael Hieber und Tom Abt gehen in der E-Jugend mit gleich drei Mannschaften an den Start. Dabei zahlt es sich aus, dass der TSB auf ein anderes Konzept zurückgreift als die meisten Nachbarvereine.

E-Jugend 2020/21


Der Zulauf an handballbegeistertem Nachwuchs ist ununterbrochen hoch bei den „Junior Jets“. Die logische Konsequenz: Nachdem zuletzt erstmals wieder zwei Mannschaften bei der E-Jugend gemeldet wurden, werden in der kommenden Saison sogar drei E-Jugendteams im TSB-Dress an den Start gehen. „Wir haben dauerhaft zwischen 20 und 25 Kindern im Training“, berichtet Trainer Michael Hieber voller Stolz: „Denn, dass alle gerne kommen und richtig Spaß haben, ist in diesem Alter das Wichtigste.“ In dieser Saison werden voraussichtlich die Spieltage wegfallen. Umso wichtiger einen geregelten und abwechslungsreichen Trainingsbetrieb anbieten zu können, um attraktiv gegenüber dem Fußball zu bleiben.

Die E1, die sich fast ausschließlich aus dem jüngeren und starken Jahrgang 2010 zusammensetzte, beendete die Runde als starker Dritter im Bezirk Stauferland. Einen ebenso tollen vierten Platz in ihrer Staffel belegte die E2. Mehr als zufrieden zeigt sich Hieber nicht bloß mit dem sportlichen Verlauf, sondern vor allem mit der persönlichen Weiterentwicklung seiner jungen Schützlinge. Es zahle sich aus, dass der TSB auf ein etwas anderes Konzept setzt als die meisten anderen Vereine. Zum einen hat sich das Trainerteam frühzeitig entscheiden, in der 6+1-Runde zu starten und auf das große Feld zu spielen. Darüber hinaus wird die Priorität bewusst auf das Angriffsspiel gelegt. „Die Kinder sollen Erfolge haben, da legen wir großen Wert drauf“, so Hieber. Michael Hieber verhehlt allerdings auch nicht, dass sich mit Lars Reinders und Jakob Leitner zwei „Top-Talente“ aus der F-Jugend hervorgetan hätten. Um auch Neueinsteiger optimal zu fördern, wird der TSB zur neuen Runde zusätzlich eine Mannschaft in der 4+1-Runde melden. Die schnellere Spielform mit weniger Spielern auf kleinerem Raum werde ohnehin im Training forciert.
Weiter wachsen sollen nicht nur die Handballer der Zukunft, sondern auch das berühmte „Team ums Team“. A-Jugend-Spielmacher Tom Abt wird während seinem FSJ künftig umso mehr Zeit für seine Tätigkeit als Co-Trainer finden und freut sich auf einen „sehr guten Jahrgang mit vielen Kindern und echt hohem Niveau.“ Gloria, Natalie und Jana Schindler kümmern sich bereits seit drei Jahren um die koordinative Schulung. Zudem konnte mit Yannik Herkommer ein Mitstreiter gewonnen werden, der für Hieber weit mehr ist als nur ein Athletiktrainer. Sondern vielmehr ein Fachmann, der den Kindern das „richtige Laufen“ beibringe, auch unter hoher Geschwindigkeit. Eine in diesem Alter besonders wichtige Schulung, findet Hieber: „Wir haben das Experiment gewagt – und die wahnsinnig guten Ergebnisse bestätigen uns.“
 
Trainingszeiten: Mittwoch 17:30 – 19 Uhr, Freitag 14:00 – 15:30 Uhr

(Text und Bilder: Nico Schoch)