Nach Regionalliga-Quali: TSB Jets fliegen ohne Druck zum Bundesliga-Finale

Die B-Jugend des TSB Schwäbisch Gmünd kann tief durchatmen: Das große Saisonziel ist bereits in trockenen Tüchern. Mit einer beeindruckenden Vorstellung in der ersten Qualifikationsrunde haben die „TSB Jets“ den Aufstieg in die Regionalliga sowie die Teilnahme an der Quali-Runde zur Jugendbundesliga (JBLH) perfekt gemacht. Wenn die Mannschaft am kommenden Sonntag in Pforzheim antritt, lautet die Devise daher: Befreit aufspielen und den Moment genießen.

 

Juristisches Vorspiel und neue Chancen

Nach dem sportlichen Erfolg sorgte ein Urteil des Verbandssportgerichts für eine Änderung im Modus der Bundesliga-Qualifikation. Ein Einspruch der SG BBM Bietigheim führte dazu, dass die Karten für die Endrunde neu gemischt wurden. Wer der vierte Gegner im Finalturnier sein wird, entscheidet sich erst am Dienstagabend (12. Mai) im Nachholspiel zwischen der HSG Konstanz und der SG BBM Bietigheim.
 

Alles, was jetzt kommt, ist Bonus

Für die Jets bedeutet die aktuelle Situation vor allem eines: pure Vorfreude. Da die Qualifikation für die Regionalliga und die nächste Runde der Bundesliga-Quali bereits sicher sind, lastet am Sonntag in Pforzheim kein Druck auf den Schultern der jungen Talente.
 
„Wir haben unser Soll erfüllt. Alles, was wir in Pforzheim erreichen, ist ein reiner Bonus für die Jungs“, so der Tenor aus dem Team-Umfeld. Mit dieser Lockerheit wollen die Jets am Sonntag gegen die Top-Teams aus Baden-Württemberg zeigen, was in ihnen steckt.
 
Der „Flugplan“ für den Genuss-Auftritt in Pforzheim (17.05.):
12:00 Uhr: TSB Schwäbisch Gmünd – Sieger Bietigheim/Konstanz
14:15 Uhr: HG Oftersheim/Schwetzingen – TSB Schwäbisch Gmünd
16:30 Uhr: TSB Schwäbisch Gmünd – SG Pforzheim/Eutingen
 
In dem hochkarätig besetzten Turnier werden zwei Direktstartplätze und zwei weitere Quali-Plätze für die JBLH vergeben. Die Jets können in der Goldstadt völlig befreit zur Landung ansetzen – denn egal wie es ausgeht, die nächste Saison in der Regionalliga ist ihnen nicht mehr zu nehmen.
 
(Markus Weber)