Ende März krönte sich der Nachwuchs des TSB Gmünd in einem packenden Finale vor heimischer Kulisse zum württembergischen Meister. Im Auftaktspiel der neuen Saison gastiert das Schwenk-Team am Sonntag (14 Uhr / Argenhalle) bei der MTG Wangen.
Der Trainer ist erleichtert, dass dieses Etappenziel erreicht wurde: „Nun liegt der Fokus nicht mehr so sehr auf den Ergebnissen, sondern voll auf der Entwicklung meiner Spieler.“ Doch verstärkt mit den Neuzugängen Julian Hess (HSG Winzigen-Wißgoldingen-Donzdorf), Tamino Frey (Frisch Auf Göppingen/Zweitspielrecht) und Julian Pleißner – dem jüngeren Bruder des letztjährigen Top-Torjägers Arian Pleißner – wollen die Gmünder erneut ein gewichtiges Wörtchen mitreden, wenn es um die Titelvergabe geht. „Unser Ziel ist es, in die obere Tabellenhälfte zu kommen“, erklärt Schwenk mit Blick auf die Achterstaffel, die seinem Team neben Derbys gegen Altenstadt und Geislingen auch mehrere weite Fahrten in die Bodenseeregion beschert: „Das Ganze ist allerdings sehr schwer einzuschätzen, da wir unsere Gegner noch nicht kennen.“

Hintere Reihe von links: Julian Pleißner, Benedikt Ocker, Jonas Schwenk, Tamino Frey, Julian Hess, Sebastian Vlasin
Mittlere Reihe von links: Magnus Waibel, Efan Illi, Trainer Philipp Schwenk, Co-Trainer Arian Pleißner, Noel Reibstein, Jonathan Leichs
Vordere Reihe von links: Daniel Fritz, Manuel Menz, Noah Hartmann, Frederik Füchtner, Lucas Schmutzert, Max Sänger, Paul Fritz
Auf dem Bild fehlen: Lasse Bladeck, Patrik Stadelmaier


Bevor am 24.September (17:15 Uhr / Große Sporthalle) das erste Heimspiel gegen den österreichischen Vertreter Bregenz ansteht, reisen die TSB-Youngster an diesem Sonntag ins Allgäu. Gastgeber MTG Wangen wurde zuletzt Sechster in der Oberliga, weshalb Schwenk dem Auftaktgegner vieles zutraut: „Die MTG wird vermutlich vorne mitspielen, deshalb erwartet uns gleich eine schwere Aufgabe. Doch wir schauen nach uns und wollen als Mannschaft weiter zusammenwachsen.“
Wichtiger als eine Platzierung ist für Philipp Schwenk ohnehin, dass seine Schützlinge frühzeitig an den Aktivenbereich herangeführt werden. Denn der persönliche Wunsch des 30-Jährigen bleibt es, mit den A-Jugendlichen gemeinsam auf dem Feld zu stehen – so wie es bereits beim Saisonauftakt der Oberliga-Herrenmannschaft in der vergangenen Woche der Fall war, als sowohl der jüngere Bruder Jonas wie auch Tormann Frederik Füchtner zum Einsatz kamen.

(Text und Bilder: Nico Schoch)