Trotz dauerhafter Unterzahl in den Schlussminuten ergattert das Perspektivteam des TSB Gmünd den nächsten wertvollen Auswärtspunkt. Das hart erkämpfte 27:27 (12:11) bei der HSG Oberkochen/Königsbronn dient als weiterer Mutmacher vor dem Kräftemessen mit dem Klassenprimus.

So richtig wusste Trainer Andreas „Rudi“ Rascher zunächst nicht, was er mit diesem Unentschieden anfangen sollte. Im Laufe der ersten Halbzeit hatten die Gmünder in fremder Halle einen Vier Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben. „Doch wenn man nur die letzten zehn Minuten betrachtet, dann war es ein gewonnener Punkt“, meinte der TSB-Coach. Immerhin hatte sein Team in den letzten drei Minuten einen 24:26-Rückstand wettgemacht und damit den nächsten Härtetest in der höheren Spielklasse bestanden, während sich die HSG Oberkochen/Königsbronn – für Rascher einer der drei Meisterschaftsanwärter – über den ersten Punktverlust in dieser Saison ärgerte.

So richtig wusste Trainer Andreas „Rudi“ Rascher zunächst nicht, was er mit diesem Unentschieden anfangen sollte. Im Laufe der ersten Halbzeit hatten die Gmünder in fremder Halle einen Vier Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben. „Doch wenn man nur die letzten zehn Minuten betrachtet, dann war es ein gewonnener Punkt“, meinte der TSB-Coach. Immerhin hatte sein Team in den letzten drei Minuten einen 24:26-Rückstand wettgemacht und damit den nächsten Härtetest in der höheren Spielklasse bestanden, während sich die HSG Oberkochen/Königsbronn – für Rascher einer der drei Meisterschaftsanwärter – über den ersten Punktverlust in dieser Saison ärgerte.

Das bei den vorherigen Siegen gegen Giengen/Brenz (38:20) und Schnaitheim (32:28) getankte Selbstvertrauen verhalf den Jets vor 300 Zuschauern in der Herwartsteinhalle zu einem famosen Start. Arian Pleißner und Dominic Boland warfen den TSB mit 3:0 (4.) in Front, die aggressive Abwehr mit dem abermals stark aufgelegten Rückhalt Dennis Slonek ließ in den ersten zehn Minuten lediglich zwei Gegentreffer zu. Gerade als sich die HSG auf 7:5 (14.) herantastete, schlug der TSB im Tempospiel eiskalt zu und erhöhte durch Vincent Pick auf 9:5 (19.).
Die Gmünder hielten den Druck zwar aufrecht, verpassten es allerdings ihr Vier Tore-Polster weiter auszubauen. Stattdessen häuften sich die leichtsinnig vergebenen Chancen und technischen Fehler. Im Stile einer Spitzenmannschaft bestrafte Oberkochen/Königsbronn diese Fehler, der Vorsprung der Gäste schmolz von 11:7 bis zur Pause auf 12:11 (28.).







TSB: Dennis Slonek, Frederik Füchtner – Dominic Boland (8/3), Arian Pleißner (7/1), Valentin Pick (5), Vincent Pick (5), Kai Jaros (1), Christian Waibel (1), Manuel Menz, Can Oktay, Jochen Leitner, Florian Krazer, Jonas Schmutzert
Siebenmeter: HSG 3/3 – TSB 5/4
Zeitstrafen: HSG 10 Minuten – TSB 8 Minuten
Rote Karte: Christian Waibel (TSB/56.)
Schiedsrichter: Tobias Uhl, Axel Hoffmann (Heidenheimer SB)
Zuschauer: 300 

(Text: Nico Schoch - Bilder: Enrico Immer)