Gemeinsam wachsen und lernen: Die Jungen Wilden starten wieder durch

Hintere Reihe von links: Trainer Simon Frey, Trainer Benedikt Ocker, Trainer Holger Sohnle
Mittlere Reihe von links: Alice Richter, Jana Hägele, Natalie Frey, Jana Wieland, Samuel Rein, Jonas Kalb, Jona Wagner
Vordere Reihe von links: Leo Steidle, Magnus Frey, Samuel Sohnle, Nil Scherberger, Jona Sperrle, Junes Abele, Ily Abele, Lina Lingel, Laura Zaksek
Fehlend: Gabriel Salvador, Jonas Heilemann, Jakob Leitner, Elias Weber, Lars Reinders, Lara Fucek
 
Eine verschworene Gemeinschaft entsteht in der gemeinsamen E- und F-Jugend des TSB. Begleitet werden die „Jungen Wilden“ von einem dreiköpfigen Trainerteam. Oberstes Ziel: Weitere Kinder für den Handball zu begeistern.
 
Bei den Allerjüngsten steht traditionell der Spaß im Vordergrund. Die bunt gemischte Mannschaft wird an den Wochenenden an den gemeinsamen Spieltagen bei den Nachbarn im Bezirk teilnehmen – sobald es die Rahmenbedingungen der Corona-Zeit denn wieder zulassen. Noch ist gar nicht sicher, wie die Saison im Detail ablaufen wird. Von Turnieren in der Halle hat der Bezirk aufgrund der besonderen Situation zunächst abgeraten, Outdoor-Veranstaltungen sind immer witterungsabhängig und daher nur schwer planbar. Immerhin die Spieltage sind sowohl in den E-als auch den F-Jugendstaffeln schon geplant. „Wir wollen so viel wie nur irgendwie möglich gemeinsam unternehmen. Die Frage ist nur, wie viel wir wirklich machen dürfen“, fasst Holger Sohnle die vage Ausgangslage zusammen. Gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Simon Frey und dem „jungen Hüpfer“ Benedikt Ocker aus der eigenen A-Jugend tritt er als Trainer in die Fußstapfen von Michael und Diana Hieber, die mit den Spielern ihres Jahrgangs in die D-Jugend aufgerückt sind.
 
Wie eigentlich vor jeder neuen Saison hat der Neuaufbau an der Basis begonnen. Dass die beiden TSB-Urgesteine Sohnle und Frey diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, liegt auf der Hand. Immerhin zählen auch die eigenen Kinder zum gemeinsamen Team der E- und F-Junioren. Insgesamt 20 Kinder betreut das neue Trainertrio jeden Mittwoch in der Großen Sporthalle. „Allen voran, um ihnen den Spaß an der Bewegung zu vermitteln“, wie Sohnle betont: „Die Kinder träumen noch und sollen vollkommen unbeschwert gemeinsam Zeit verbringen. Sportlich geht es für uns darum, mit Blick in die ferne Zukunft Talente zu fordern und zu fördern.“
 
Besonders aber geht es darum, die Kinder zum Handball zu bringen. Denn die Pandemie kam dem TSB nicht nur in dieser Hinsicht alles andere als gelegen. Einige Kinder sind zum Fußball abgewandert. Diesem Schwund gilt es entgegenzuwirken. Da hilft einzig und allein das Engagement der Trainer. Seit der Öffnung der Halle im Juni ist endlich wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Erst recht solange man auf die allseits beliebten Spieltage mit mehreren Teams in einer Halle warten muss, braucht es einen geregelten und abwechslungsreichen Trainingsbetrieb, um attraktiv zu bleiben. Dies nicht alleine im ewigen Wettstreit mit „König Fußball“. Auch dem während der Pandemie zur traurigen Gewohnheit gewordenen „Zuhause bleiben“ gilt es die Stirn zu bieten.
 
„Egal in welcher Spielform, die Kinder sollen einfach Spaß haben, dabei gemeinsam lernen und wachsen“, unterstreicht Sohnle. Deutlich wird das bereits beim Blick auf das Mannschaftsfoto: Groß war der Stolz bei den Kleinsten, sich zum allerersten Mal das blaue TSB-Dress überstreifen zu dürfen. Diese kleine Euphorie des Sommers will das Trainertrio weiter tragen. „Wir freuen uns auf jedes Training und zu sehen, wie sich die Kinder austoben können“, fügt Sohnle frohen Mutes hinzu. Mit einem Augenzwinkern fügt der langjährigen Aktivencoach hinzu: „Auch als Trainer muss man dazulernen. Mit Kindern umzugehen ist doch etwas anderes als mit der Zweiten Mannschaft – wobei man manchmal gar keine Unterschiede bemerkt...“
 
Neueinsteiger sind immer herzlich willkommen beim TSB: Interessierte Eltern können sich bei Trainer Holger Sohnle (Telefon: 0163 6515539) melden oder einfach beim Training in der Großen Sporthalle vorbeischauen.
 
Trainingszeiten:
Mittwoch 17:30 – 19 Uhr

(Text und Bilder: Nico Schoch)